Demonstration zum 35. Jahrestag der Ermordung Samuel Yeboahs durch einen rassistischen Brandanschlag
19. September 2026 11:00 Uhr Auftakt am Tatort Saarlouiser Str. 51, Saarlouis-Fraulautern
Am 19. September 1991 wurde Samuel Kofi Yeboah bei einem rassistischen Brandanschlag auf ein Geflüchtetenwohnheim in Saarlouis-Fraulautern ermordet. Weitere Bewohner*innen wurden verletzt und entkamen dem Feuer teilweise nur knapp. Der Mord geschah in einer Zeit massiver rassistischer Mobilisierung und Gewalt. Auch in Saarlouis existierte eine aktive rechte Szene. Trotzdem versagten Polizei und Justiz über Jahrzehnte bei der Aufklärung der Tat. Während die Ermittlungen eingestellt wurden, hielten Antifaschist*innen die Erinnerung an Samuel Yeboah und den Anschlag wach, recherchierten zur rechten Szene und widersprachen dem Vergessen. Erst mehr als 30 Jahre später kam es zu einem Prozess und einer Verurteilung. Der Fall zeigt: Antifaschistische Erinnerungsarbeit ist notwendig. Sie benennt, was verdrängt wurde, und hält den Druck aufrecht, wenn staatliche Institutionen versagen. Doch Erinnern bedeutet auch, in der Gegenwart zu handeln. Rassismus und rechte Gewalt gehören nicht der Vergangenheit an. Menschen werden weiterhin bedroht, ausgegrenzt und angegriffen. Gleichzeitig gewinnen rassistische Positionen wieder an gesellschaftlichem Raum. Dem stellen wir uns entgegen – auf der Straße und überall dort, wo Rassismus zur Normalität gemacht werden soll.
Am 35. Todestag von Samuel Yeboah gehen wir gemeinsam vom Ort des Anschlags in Fraulautern bis in die Saarlouiser Innenstadt.
Kommt mit uns auf die Straße! Samuel Yeboah unvergessen! Gegen Rassismus und rechte Gewalt!
Antifa Saar / Projekt AK, Antifaschistische Jugend Saar, Linksjugend [’solid] Saar
Für dieses OAT haben wir Basti Drumm vom Kein Bock auf Nazis Festival Kusel KBAN eingeladen, um mit uns zum Thema “Antifa in der Provinz” zu sprechen.
Seit 2 Jaren organisieren wir gemeinsam mit der Antifaschistischen Jugend Saar und befreundeten Genoss*innen das OAT in der Saarbrücker commune. Das OAT ist ein Ort an dem Antifaschist*innen jeden Alters und aus unterschiedlichen Zusammenhängen zusammenkommen, Infos austauschen und sich vernetzen. Ideal für Neuensteiger*innen. Das OAT findet in der Regel am ersten Freitag des Monats statt. Beginn ist pünktlich um 18.30 Uhr und danach gibt es die Möglichkeit bei einem Bier oder einer Apfelschorle noch zusammenzusitzen und die Diskussionen zu vertiefen und sich näher kennen zu lernen.
Während des Spanischen Bürgerinnenkriegs sind sie ins Gefängnis des Franco-Regimes gekommen: Hortensia, hochschwanger und zum Tode verurteilt. Elvira, deren einziges Verbrechen es ist, dass ihr Bruder auf der ‚falschen Seite‘ steht. Tomasa, die zusehen musste, wie ihre gesamte Familie ermordet wurde. Und Reme, Mutter von fünf Kindern und zu zwölf Jahren Knast verurteilt, weil sie eine republikanische Flagge genäht hat. Außerhalb steht Pepita, Hortensias jüngere Schwester, deren Besuche im Gefängnis allmählich dazu führen, dass auch sie in die Geschichten und Schicksale der anderen Frauen hineingezogen wird. Auch noch lange nach dem Ende des Bürgerinnenkriegs sitzen die Frauen im überfüllten Gefängnis fest – ohne zu wissen, ob sie verurteilt, freigelassen oder hingerichtet werden.
Dulce Chacón hat auf der Grundlage zahlreicher Interviews mit überlebenden Frauen aus den Gefängnissen der Franco-Diktatur in Spanien und deren Angehörigen diesen ergreifenden Roman über Frauen im Widerstand und in den Fängen der Franco-Diktatur geschrieben. Der historisch genaue Roman erzählt fesselnd die weibliche Geschichte unter der Franco-Diktatur. Eine Geschichte, die es bisher noch nicht zu lesen gab.
Wir haben die Übersetzerin Friederike Hofert eingeladen, aus dem Roman zu lesen. Friederike wurde für diese Übersetzung ausgezeichnet mit dem BücherFrauen-Literaturpreis „Christine“. Das Buch ist erschienen im Verlag w_orten & meer, 2024.
Die Autorin
Dulce Chacón kommt aus einer aristokratischen rechts-konservativen Familie. In ihrem Aufwachsen hat sie nach eigener Aussage nur die Geschichte der Sieger*innen des Spanischen Bürger*innenkriegs und der Zeit danach gehört, war aber überzeugt davon, dass es auch andere Geschichten geben müsse. Sie wurde zu einer Vorkämpferin für die Rechte der Opfer der Franco-Diktatur und war aktiv gegen die spanische Beteiligung am Irak-Krieg. Sie hat fünf Romane und fünf Gedichtsammlungen veröffentlicht. Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte wurde 2002 mit dem wichtigen Azorínpreis für den besten spanischen Roman ausgezeichnet und 2011 von Benito Zambrano verfilmt. Dulce Chacón starb 2003 an Krebs.
Die Übersetzerin
Friederike Hofert übersetzt aus dem Englischen und Spanischen, forscht zum Zusammenhang von Macht und Literaturkontakt und arbeitet mit jeder Übersetzung daran, diesen zu untergraben. Für w_orten & meer übersetzte Friederike Hofert 2022 bereits den historischen Roman In der Tiefe der Wurzeln beginnt ein Singen von Tina Makereti aus dem neuseeländischen Englisch. Ab 2024 erscheint außerdem die von ihr übersetzte Reihe verbunden sein.
Eine Veranstaltung der Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e. V. – Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns, Heinrich-Böll-Stiftung Saar
Der aktuelle Antisemitismus bezieht sich nicht erst seit dem Massaker und der genozidalen Botschaft der Hamas vom 7.10. wesentlich auf den Staat Israel und den Zionsmus. Israel ist nunmehr endgültig „Der Jude unter den Staaten“ (Léon Poliakov) geworden. In vielen öffentlichen Debatten wird Zionismus mit Rassismus, Kolonialismus oder sogar mit Faschismus und Nationalsozialismus gleichgesetzt. Alex Carstiuc geht in seinem Referat auf die Wurzeln des Zionismus ein: Die sozialistischen und universalistischen Elemente, den antikolonialen Kampf gegen das osmanische Reich und das Britische Empire, den revisionistischen Zionismus. Nicht zuletzt wird es um die Idee einer Emanzipation der Juden der Disapora von der sie unterdrückenden Mehrheitsgesellschaft und die Vision der Schaffung einer nationalen jüdischen Heimstätte gegen den Antisemitismus gehen.
Alex Carstiuc ist Historiker, Sozialarbeiter, Übersetzer und Mitbetreiber der ProgrammSchänke Bajszel in Berlin. Er hat u.a. Werke von Léon Poliakov und Pascal Bruckner übersetzt. Im Herbst erscheint seine Übersetzung von Georges Bensoussan „Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konfliktes“. Er ist Mitbegründer des Vereins Masiyot Aufklärung-Kritik-Bildung e.V. und macht Projektarbeit gegen Antisemitismus und Antizionismus.
Eine Veranstaltung der Antifa Saar / Projekt AK und CriThink! e.V. Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns
In nahezu allen Gesellschaftsbereichen erleben wir derzeit einen rasanten Anstieg von Antisemitismus. Darauf weisen aktuelle Forschungsergebnisse ebenso hin wie Statistiken von Melde- und Beratungsstellen wie RIAS und OFEK. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in alternativen und sich progressiv gebenden Milieus, die sich in ihrer Selbstwahrnehmung oftmals immun gegenüber solchen Tendenzen wähnen. In diesem Buch fragen sich die Autor:innen, wie eine Subkultur wie Punk, deren Geschichte und Gegenwart maßgeblich auch von jüdischen Protagonist:innen geprägt wurde und wird, anfällig für antisemitische Dynamiken werden konnte? Inwiefern setzen sich Punks gegen Antisemitismus zur Wehr? Wie erleben jüdische Punks – auch in Deutschland – die Entwicklungen seit dem Siebten Oktober? Was macht Subkulturen wie Punk dennoch auch für Juden und Jüdinnen noch immer attraktiv? Kann Punk ein Reservoir sein, für eine Kritik und Bekämpfung des Antisemitismus auf der Höhe der Zeit?
Wir haben die Herausgeber eingeladen, das Buch bei uns vorzustellen: Andreas Borsch ist Historiker und Gründungsmitglied der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung an der Universität Trier. Tobias Johann ist Soziologe und schreibt u.a. für das Punkfanzine „Ostsaarzorn“.
Eine Veranstaltung von Krachkollektiv, Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V. Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns, SKS Solidarisches Kultur- und Sportkollektiv. In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Saarland / Peter Imandt Gesellschaft e.V.
Saarbrücken. Am Willi-Graf-Ufer unter der Luisenbrücke wurden am Sonntag, den 7. Juni 2026, gegen 17 Uhr mehrere antifaschistische Graffitis gezielt mit weißer Farbe übersprüht. Darüber hinaus wurde unter anderem das Logo des ukrainischen Azow-Regiments an den Brückenpfeiler gesprüht.Die drei Täter wurden dabei von Zeug*innen beobachtet und konnten gefilmt werden. Nach Einschätzung der Antifa Saar / Projekt AK handelt es sich bei den Tätern zweifelsfrei um Neonazis. Die Aufnahmen veröffentlichen wir im Folgenden ausschnittsweise.
Es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Bereits einen Tag später, am 8. Juni 2026, wurde in der Großherzog-Friedrich-Straße auf Höhe der Hausnummer 53 ein ebenfalls mit weißer Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt. Zudem war wenige Tage zuvor das Waldbesetzer*innen-Camp „Barrio Hanni“ im Saarbrücker Uni-Wald Ziel eines rechten Angriffs geworden. Unbekannte drangen nachts in das Camp ein, hinterließen nationalsozialistische Symbole und verwüsteten Teile des Camps.
Die Ereignisse belegen eine zunehmende Aktivität rechter Akteure im Saarbrücker Stadtgebiet. Die gezielte Zerstörung von antifaschistischer Streetart, das Auftauchen von Nazi-Symbolik im öffentlichen Raum sowie Angriffe auf linke Projekte sind Teil einer politischen Strategie der Einschüchterung und Raumnahme. Die Antifa Saar / Projekt AK ruft dazu auf den rechten Umtrieben entschlossen entgegenzutreten. Hinweise zu den beteiligten Neonazis können vertraulich an info@antifa-saar.org gesendet werden.
Kein Fußbreit den Faschisten!
Nazis gibt’s in jeder Stadt – bildet Banden, macht sie platt!
Die Öffentlichkeit wird als Errungenschaft der Aufklärung betrachtet: Sie versprach politische Mündigkeit und die Emanzipation der Frau aus der rein privaten Sphäre.
Heute sind Frauen doppelt vergesellschaftet: als unbezahlte Sorgearbeiterinnen und als Lohnarbeiterinnen. Trotz gegenteiliger Erzählungen bestehen Objektifizierung und Misogynie fort. Doch mit dem Eintritt in die Öffentlichkeit verschwand häusliche Gewalt nicht, das Private bleibt ein widersprüchlicher Raum.
Er bietet Schutz vor beispielsweise dem Zugriff des Staates und stellte andererseits lange einen Ort der Ausbeutung und Zurichtung von Frauen dar: Hier konnten unter Ausschluss der Öffentlichkeit patriarchale Herrschaftsverhältnisse in ihrer personalen Form gewaltsam ausagiert werden. Misogynie schlägt in konkrete physische Gewalt um.
Der Vortrag fokussiert die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Männer zu Tätern werden. Zentriert wird die Frage nach den gesellschaftlichen Grundlagen von häuslicher Gewalt. Die Überlegungen stellen eine Verbindung zwischen feministisch-politischer Theorie und Subjekttheorie dar. Dabei werden die aktuelle Gesellschaftsstruktur und die Subjektkonstitution des Mannes aufeinander bezogen.
Veranstalter*innen: Antifa Saar / Projekt AK; CriThink! e.V.; Antifaschistische Jugend Saar
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
Antisemitismus ist in der AfD allgegenwärtig. Immer wieder attackiert die Partei unter Rückgriff auf antisemitische Stereotype prominente Vertreterinnen jüdischen Lebens, teilen führende AfD-Funktionärinnen antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale in ihrer noch jungen Parteiengeschichte wird dem Antisemitismus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt.
In seinem Buch beschreibt Stefan Dietl den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren.
Hinweis: am Vortag spricht Stefan Dietl bei der Arbeitskammer zu Antisemitismus und Gewerkschaften
Veranstalter*innen: Antifa Saar / Projekt AK; CriThink! e.V.; Heinrich Böll Stftung Saar; Deutsch-Israelische Gesellschaft Saar; Junges Forum Saar.
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
Für den 7. Oktober 2025 hatte die Antifa Saar / Projekt AK gemeinsam mit weiteren saarländischen Initiativen gegen Antisemitismus und der Synagogengemeinde Saar zu einer Kundgebung in Saarbrücken aufgerufen. 200 Teilnehmende gedachten vor der Synagoge den Opfern des Terrors der Hamas, forderten die sofortige und bedingungslose Freilassung aller noch im Gaza-Streifen verschleppten Geiseln und brachten ihre Solidariät mit Israel zum Ausdruck. Wir dokumentieren hier die Rede der Antifa Saar / Prjekt AK.
Bild: Antifa Saar / Projekt AK
Liebe Freundinnen und Freunde Israels!
Nun ist es zwei Jahre her, dass die Hamas und mit ihr verbündete islamistische Terroristen den Staat Israel vom Gaza-Streifen aus überfallen haben und in ihrem tiefen Hass auf alles Jüdische 1.200 Menschen ermordeten und 240 Geiseln verschleppten. Auch wenn es uns alle jedes Mal aufs Neue schockiert und fassungslos macht ist es wichtig, dieses Grauen niemals zu vergessen und immer wieder klar zu benennen: Menschen, die auf dem Nova Festival das schöne Leben feiern wollten, wird aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. 364 Menschen werden alleine dort ermordet. Frauen werden auf grausamste Art und Weise vergewaltigt, gequält, massakriert, ermordet. Wohnungen werden angezündet, in denen Kinder qualvoll verbrennen und ersticken. Menschen werden auf Ladeflächen von Pickups geworfen und in den Gaza-Streifen verschleppt. Es ist ein unfassbarer Horror, der unsere Vorstellungskraft, was Menschen einander anzutun in der Lage sind, übersteigt. Es ist das schlimmste Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Shoa. Und dieses genozidale Vorhaben ist bestens belegt, auch durch Videoaufnahmen der Terroristen selbst.
So offensichtlich das Verbrechen und so klar Täter und Opfer sind: Eine öffentliche Anteilnahme und eine Solidarisierung mit den Angegriffenen blieb überwiegend aus. Stattdessen wurde der Angriff der islamistischen Terroristen und die unfassbare Grausamkeit öffentlich gefeiert. Jubelfeiern — nicht nur in Berlin — für die Hamas, auf denen Süßigkeiten verteilt wurden. Keine Demonstrationen gegen die Hamas, sondern Demonstrationen gegen Israel. Schuld sollen also wie immer die Jüdinnen und Juden sein.
Doch Israel als lebensnotwendiger Schutzraum für Jüdinnen und Juden hatte nach dem Massaker und der Kriegserklärung durch die Hamas vom 7. Oktober 2023 keine Wahl: Israel muss seine Bevölkerung schützen und Israel hat jedes Recht, sich zu verteidigen. Und dafür muss die Hamas vollständig zerschlagen werden. Denn der Plan der Hamas geht weit über die Massaker vom 7. Oktober hinaus. Dass der Gazastreifen über viele Jahre mit hunderten Kilometern militärischer Tunnelanlagen durchzogen wurde, dass die Hamas ihre terroristische Infrastruktur in, um und unter Krankenhäusern, Schulen und anderen zivilen Einrichtungen betreibt, all das ist Teil des dreckigen Plans dieser Bande von Menschenfeinden. Denn so zwingt die Hamas Israel, hässliche Bilder zu produzieren: Bilder von Angriffen, die sich angeblich gegen Krankenhäuser richteten. Bilder einer leidenden Zivilbevölkerung. Bilder der Zerstörung ganzer Stadtviertel. Dieses Leid ist Kalkül der Hamas. Und wenn diese Bilder in den Nachrichten und sozialen Medien gezeigt werden, wird oft verschwiegen: Die Ursache dieser Bilder ist, dass die Hamas die eigene Bevölkerung als Schutzschild missbraucht und den Tod und das Leiden der Menschen im Gazastreifen bewusst herbeiführt, um den weltweiten Hass gegen Israel und gegen Jüdinnen und Juden zu befeuern. Nichts anderes will die Hamas! Je größer das Leid im Gazastreifen, je mehr tote Kinder, desto besser für die Hamas.
Es ist die Hamas, der die Menschen egal sind! Es ist die Hamas, die keinen Frieden mit Israel will! Es ist die Hamas, die Israel vernichten will!
Dass ausgerechnet so viele Linke all das nicht wahrhaben wollen, macht uns als Antifaschist*innen wütend. Sei es das sogenannte “Bündnis solidarische Linke” hier in Saarbrücken, seien es die sogenannten Aktivist*innen der “Global Sumud Flotilla”. Die Schuld wird einfach umgekehrt, die Opfer des Massakers vom 7. Oktober 2023 zu Tätern gemacht: Der Vorwurf des Genozids wird nicht der Hamas gemacht, sondern Israel. Die Parole “Nie wieder!”, die sich auf die Shoa bezieht und untrennbar mit ihr verbunden ist, wird umgedeutet und nun gegen Jüdinnen und Juden gerichtet.
Dabei heißt “Nie wieder!” vor allem anderen: Nie wieder Shoa! Nie wieder dürfen Jüdinnen und Juden Opfer werden! Dafür stehen wir als Antifaschist*innen. Für dieses Versprechen steht Israel als Staat. Und deshalb stehen wir an der Seite Israels.
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Shoa! Am Israel Chai!